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Hilfsprojekte  

  Nach Projekten in Rumänien unterstützt Hilfe Aktiv jetzt Projekte in Thailand und Kambodscha. 

  Wer Thailand als Tourist bereist, gewinnt den Eindruck, daß das Leben dort zwar ärmlich ist, aber keine wirkliche Not herrscht. Das ist für viele Gebiete richtig, aber es gibt auch traurige Ausnahmen. In den äußersten Nordprovinzen leben verschiedene Volksstämme aus Burma, die vor den dortigen Guerillakriegen flüchten mußten, in abgelegenen Bergdörfern und erhalten keine thailändischen Pässe. Ihre Wohngebiete dürfen sie nicht verlassen, Schulen und Krankenhäuser werden für sie nicht gebaut. Vor allem die Kinder, deren Los sich ohne Schulausbildung auch in Zukunft nicht verbessern kann, leiden unter diesen Verhältnissen.

Kambodscha gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und versucht nach Jahren der Mißwirtschaft Anschluß an andere asiatische Länder zu finden. Viele Kinder müssen wegen der noch immer großen Armut durch schwere Arbeit Geld verdienen, statt in die Schule zu gehen. Diese Kinder bleiben Analphabeten und werden deshalb keine Chance auf ein besseres Leben haben.
 

  Projekt 1. Schülerwohnheime in Sob Pong und Wiang Pa Pao (Thailand)

Die beiden Schülerwohnheime liegen im äußersten Nordwesten von Thailand. Dort leben in den unzugänglichen Bergen Volkstämme der "Lahu" weitab von jeglicher Infrastruktur. Ihre Kinder können keine Schule besuchen, weil der Weg viel zu weit ist.

Die Schülerwohnheime bieten solchen Kindern während des Schuljahres Unterkunft, Verpflegung sowie medizinische Betreuung. Von dort gehen die Kinder auch in die nahe gelegene öffentliche Schule.

Zur Zeit bieten die beiden Wohnheime fast 100 Kindern die Möglichkeit zum Schulbesuch.
 
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  Projekt 2. Unterstützung bedürftiger Kinder in Sam Sao (Thailand)

Sam Sao ist ein abseits gelegenes Dorf, das nur mit dem Geländewagen zu erreichen ist. Auch hier leben Angehörige der "Lahu"-Bergstämme. Einige sind so arm, dass die Kinder mitarbeiten müssen und nicht in die Schule können. Andere Kinder sind mittellos, weil sie einen oder beide Elternteile verloren haben.

Hilfe Aktiv unterstützt hier 9 Kinder mit Nahrung und Medikamenten und sorgt dafür, dass sie die Schule besuchen können.

 
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  Projekt 3. Waisenhaus für AIDS-Kinder "Sarnelli House" (Thailand)

Mit dem HIV-Virus Infizierte oder bereits an AIDS Erkrankte werden in Thailand aus der Gesellschaft und sogar aus der Familie ausgestoßen. HIV-infizierte Kinder, deren Eltern gestorben sind, werden ausgesetzt. Waisenhäuser, Schulen und Krankenhäuser nehmen diese todkranken Kinder nicht auf. Für sie hat Pfarrer Michael Shea vom katholischen Redemptoristen-Orden in Don Vai nahe der Grenze zu Laos ein Waisenhaus eröffnet. Dort wohnen die Kinder, werden verpflegt und erhalten die notwendigen AIDS-Medikamente, so dass sie wie gesunde Kinder leben können.

Hilfe Aktiv stellt hier - neben weiteren Sponsoren - Mittel bereit, damit den rund 60 Kindern, die sonst einem erbärmlichen und kurzen Leben preisgegeben wären, geholfen werden kann.
 
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  Hier klicken zur Homepage des Sarnelli-House!

  Projekt 4. Vorschulen / Kindergärten in Svay Prey, Tot Ma, Kok Ches und Tek Nem (Kambodscha)

Diese kleinen Dörfer liegen südlich von Phnom Penh. Viele Kinder müssen dort auf dem Feld arbeiten und können nur unregelmäßig oder garnicht zur Schule gehen. Wenn sie dann mangels ausreichender Anwesenheit dem Unterricht nicht mehr folgen können, wird die Ausbildung häufig ganz abgebrochen.

Hier setzt die Unterstützung von Hilfe Aktiv ein. Die Eltern von kleinen Kindern werden durch Sozialarbeiter von der Wichtigkeit des Besuchs von Kindergärten, die zugleich auch Vorschulen sind, überzeugt. In diesen Einrichtungen von Hilfe Aktiv erhalten die Kinder die erforderliche umfassende "Nachhilfe", um mit den Schülern in den öffentlichen Vorschulen gleichzuziehen und anschließend dorthin zu wechseln.

In den vier Vorschulen von Hilfe Aktiv werden zur Zeit über 200 Schüler ständig betreut und damit sicher gestellt, dass auch diese zu den Ärmsten gehörenden Kinder eine solide Ausbildung erhalten. Weitere Informationen, für deren Richtigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können, finden Sie auf der Homepage unseres Mitglieds Peter Holzmann, der die Projekte persönlich betreut und jedes Jahr einige Monate vor Ort tätig mithilft.

Dank einer großzügigen Spende der SEB-Bank in Frankfurt/M konnten Anfang 2008 die baufälligen Holzgebäude aller vier Schulen durch neue, wetterfeste Häuser aus Stein ersetzt werden.

 
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  Hier klicken zur Homepage von Fam. Holzmann